Rezension: Black Blade3-Die helle Flamme der Magie

Wer diese Reihe noch nicht kennt kann hier zum ersten und hier zum zweiten Teil schauen!

Der dritte Band der Black Blade-Trilogie, „Die helle Flamme der Magie“, wurde von der Bestseller-Autorin Jennifer Estep, die ebenfalls  für ihre Reihe „Mythos-Academy“ bekannt ist, geschrieben und gehört in das Genre der Urban Fantasy für junge Erwachsene. Erschienen ist es mit 336 Seiten am 4. Oktober 2016 vom ivi-Verlag.

Lila Merriweather, die talentierteste Diebin in ganz Cloudburst Falls und furchtlose Leibwächterin Devon Sinclairs, dem unfassbar süßen Sohn eines mächtigen Familienclans, ist endlich Victor Draconis Plan auf die Schliche gekommen. Victor Draconi ist der grausame Mörder Serenas, Lilas Mutter, und vieler weiterer Unschuldiger und wahnsinnig machtgierig, da er versucht die anderen Familienclans durch dunkle Magie zu unterwerfen. Dabei ist Lila, die gemeinsam mit ihren Freunden Felix, Devon und Deah, Victors Tochter, stets versucht seinen Plan zu vereiteln, ein gewaltiger Dorn im Auge. Nachdem es zu einem schrecklichem Kampf beim großen Familientreffen kam und unter anderem viele Sinclair ermordet wurden, sind die vier Freunde auf der Flucht, während sie gleichzeitig alles mögliche versuchen, um die restlichen Überlebenden aus Victors Fänge zu befreien. Deah kämpft mit sich und leidet darunter, von ihrer eigenen Familie als Verräter bezeichnet zu werden, während Felix jedoch unerschütterlich  an sie glaubt, wie Devon an Lila. Schließlich liegt alles bei Lila und ihrer besonderen Magie, ob Victor seinen Plan durchsetzen und seine Erzfeindin Lila endlich aus dem Weg schaffen kann oder, ob Lila sich an ihm für all seine Morde rächen wird.

Auch in dem letzten Teil dieser Trilogie bleibt Jennifer Esteps angenehmer, jugendlicher Schreibstil erhalten, was ein flüssiges und schnelles Lesen sehr gut ermöglicht. Allein die Idee der Geschichte ist faszinierend, doch auch die Umsetzung mit ihren vielen Höhepunkten und dem perfekt gelungenen Wechsel zwischen Witz, Liebe und Gefahr macht dieses Buch umso lesenswerter. Außerdem schafft es Jennifer Estep, die einzelnen Schauplätze so bildhaft zu beschreiben, dass man sie förmlich vor Augen sieht, genauso wie die Atmosphäre und Spannung zwischen den Charakteren. Man fühlt sehr stark mit den Personen mit und bindet sich emotional sehr an Lila und Devon, deren Liebe in diesem Teil auf die Probe gestellt wird, während sich Deahs und Felix’ Liebe immer weiter entwickelt. Im Laufe der gesamten Reihe wird Lila Merriweather immer erwachsener, lässt mehr Leute in ihre Nähe anstatt sie aus Angst, sie zu verlieren, abzuweisen, lernt ihren wahren Freunden und besonders Devon zu vertrauen, wird selbstloser und ruhiger ohne an ihrer Willensstärke und Schlagfertigkeit zu verlieren. Im Gegenteil: sie setzt immer das, was sie will durch, jedoch viel sachlicher und nicht so emotional oder stur wie zu Beginn. Die Darstellung der beiden Bösewichter, Victor und seinem Sohn Blake hat sie sehr realistisch gemacht und zeigt an passenden Stellen auch einmal deren Menschlichkeit ohne, dass sie ihr Gesicht als grausame Mörder verlieren. Auch die Spannung hat definitiv nicht nachgelassen, eher im Gegenteil: von Seite zu Seite wurde die Geschichte immer fesselnder und geheimnisvoller. Besonders die Tatsache, dass man bis zum Schluss überhaupt nicht ahnen konnte, ob es nun ein Happy-End geben wird oder nicht, macht den Roman so mitreißend. Nur, dass die Beziehung zwischen Deah und Lila kaum mehr beschrieben wird und, dass die Gedanken von Devon, Felix und Deah sehr weit in den Hintergrund gerückt wurden, ist schade. Ein bisschen fehlt es mir auch an Ruhe und etwas „normalen Leben“ zwischendrin, da der Fokus schon sehr auf die Kämpfe und grausamen Pläne Victors ausgerichtet sind. Aber im Grunde ist das alles nur Meckern auf höchstem Niveau 😉

Meiner Meinung nach ist dieser Teil ein würdiger und grandioser Abschluss der Black Blade-Triologie und verdient 9 von 10 goldenen Federn. Die ganze Black-Blade-Trilogie besitzt mittlerweile einen festen Platz in meiner Lieblingsbüchersammlung.

Wie immer wäre ich zufrieden über ein paar Kommentare, Bewertungen, Vorschläge und Ideen. Ich hoffe die Rezension hat euch geholfen und bedanke mich herzlich fürs Lesen ❤ ,

Eure Julia von juliasfantasticbooks

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7 Gedanken zu “Rezension: Black Blade3-Die helle Flamme der Magie

  1. Hey du!
    Ich habe die Reihe leider noch nicht gelesen, sie steht aber schon lange auf meiner Wunschliste und ich denke, dass es dann mal langsam so weit ist 🙂
    Also ich finde es gut, dass du das mit der Seitenanzahl und anderen Informationen wie in einem Deutschaufsatz in einen Basissatz packst. Das finde ich wirklich sehr interessant und was neues, da ich es bei noch keinem der Blogs, die ich verfolge gesehen habe!
    Ich bin mir da nicht sicher aber du hast das Buch sozusagen in eigenen Worten zusammengefasst oder? Denn wenn es das Inhaltsverzeichnis des Buches wäre würde ich das irgendwie kennzeichnen.
    Mir persönlich kommt es so vor als ob die Charaktere viel zu wenig beschrieben werden. Ich persönlich finde es nämlich immer schön zu wissen wie sich der Charakter entwickelt hat, vor allem, da es der dritte Band ist. Sie werden zwar erwähnt aber nur im Zusammenhang der Geschichte.
    Außerdem finde ich aber auch deine Bewertung sehr außergewöhnlich mit der Begrenzung von 10 „goldenen Federn“. Das ist etwas das ich auch mal sehr gut finde, da es sich auf jeden Fall von anderen abhebt, da die meisten, mich eingeschlossen, eben fünf als Begrenzung haben.
    Mach so weiter!
    LG,
    Chiara

    Gefällt 1 Person

    1. Hi Chiara,
      Ja wie gesagt, diese Reihe ist auf jeden Fall zu empfehlen.
      Freut mich, dass du diese Art von Rezension magst, ich war mir immer unsicher, ob das vielleicht ein wenig zu unübersichtlich ist, denn meistens will man ja alle Informationen auf einen Blick haben, aber andererseits finde ich so eine kleine geschriebene Einleitung auch irgendwie schön 🙂
      Also das Inhaltsverzeichnis gehe ich immer so an: Ich lese mir den Klappentext durch, um grob eine Anlehnung zu haben, schreibe dann aber in eigenen Worten, lasse meiner Meinung nach unwichtige Sachen weg und füge für mich besonders wichtige hinzu. Denkst du, ich sollte dann in Klammern dahinter schreiben: „In Anlehnung an den Klappentext“ , damit alle bescheid wissen ?
      Okay, gut dann werde ich das in den nächsten Rezensionen sofort so machen. Ich war mir hier bloß so unsicher, ob das interessant ist, weil schon beim ersten und zweiten Band soviel darüber geschrieben habe. Aber du hast recht, das sollte ich auf jeden Fall näher beschreiben, danke für deinen Tipp !!
      Schön, dass dir meine Bewertung gefällt. Dabei habe ich mir nur gedacht, dass ich ungern halbe Punkte vergebe und man bei einer Skala von 1 bis 10 mehr Möglichkeiten hat und nicht so viel Aufrunden muss, was ja schon ein wenig ausmacht.
      Nur eine Kurze Frage: Sollte ich zu Beginn des nächsten Abschnitts immer „Infos“, „Inhalt“, „Meinung“ und „Fazit“ dazuschreiben, oder denkst du das die Anordnung schon so klar genug ist?
      Vielen Dank für deine Ratschläge,
      Lg, Julia

      Gefällt 1 Person

    2. Hey,
      ich denke das werde ich in Zukunft auch so machen, damit es übersichtlicher wird. Vielen Dank, das freut mich wirklich zu hören ☺😘
      Lg, Julia

      Gefällt 1 Person

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