Gedanken über Gedanken

Denken ist gut, sagen die Leute, es bildet dich. Aber zu viele Gedanken sind auch schlecht sein. Wie soll man das jetzt beeinflussen? Viel oder wenig denken? Sagst du dir: Nein, jetzt hör ich auf zu denken! Doch dann denkt man wiederum daran, nichts zu denken. Das ergibt für mich keinen Sinn. Man hat nicht wirklich eine Wahl, viel oder wenig zu denken, denn man tut es einfach unbewusst, egal, was man sich eigentlich einredet. Die einzige Möglichkeit, zumindest nicht an bestimmte Sachen zu denken, ist Ablenkung. Aber hilft Ablenkung wirklich? Meine Meinung ist da definitiv geteilt. Für einen kurzen Moment hilft es dir, weil du dir keine Sorgen mehr machst, sondern deine Gedanken vollkommen einer anderen Sache widmest. Auf Dauer ist das für dich jedoch keine Lösung, schließlich kann man seine Probleme nicht „wegignorieren“. Die beste Lösung findet man, wenn dann beim Nachdenken, Grübeln und Kopfzerbrechen, wie auch immer man es nennen möchte. Damit möchte ich sicherlich nicht sagen, dass man sich total fertigmachen und an nichts anderes mehr denken soll als an dieses eine Problem. Doch man sollte sich, nachdem man sich durch Ablenkung wenigstens ein bisschen beruhigt hat, immer hinsetzen und denken. Wir haben nicht umsonst 20 Milliarden Gehirnzellen. Jeder Mensch ist grundsätzlich fähig zu denken, auch wenn viele nicht den Anschein machen, sie könnten es. Ob wir nun schlau genug sind es zu tun, ist die Frage? Schon wieder ein Widerspruch in sich: schlau genug sein, um zu denken? Nein eigentlich nicht, denn es steckt auf jeden Fall ein Fünkchen Wahrheit in diesem Satz. Nur, dass die Schlauheit, von der ich hier spreche, nun von dem Menschen selber, also eigentlich von seinem Charakter abhängt. Wobei man jetzt nicht von Schlau und Dumm, wie von „Gut und Böse“ reden kann. Gut hat mit schlau ebenso wenig was zu tun, wie böse mit dumm. Natürlich gibt es mehrere Themen an die der Mensch besonders häufig denkt: Schule/Uni/Arbeit, Geld, Liebe, Familie, Ärger, Urlaub, Deadline, Essen …. Eine andere große Frage ist: „WER BIN ICH?“ Darüber zerbrechen sich viele Leute den Kopf, aber man kann Menschen nicht einfach in eine Schublade stecken. Es ist egal, wer oder wie ihr seid, solange IHR zufrieden und glücklich seid. Diese Identifikationsfrage ist sinnlos, im Grunde genommen kann niemand sagen wer oder wie er ist, weil ein Mensch, sein Denkweise und seine Art so komplex aufgebaut sind, dass man sie nicht in Worte fassen kann! Interessante Gedanken dazu sind:

„Die einzigen wahren Feinde des Menschen sind seine eigenen negativen Gedanken“

„Die Augenblicke sind kurz, aber die Gedanken halten für immer“

„Manchmal wäre ich gerne da, wo meine Gedanken gerade sind“

Nun, ich bin mir nicht sicher, wie ich auf diese Idee kam, warum ich es veröffentlichte, wie ich dieses Format nennen soll oder, ob das überhaupt jemanden interessiert… Aber dann kam ich zu dem Entschluss, dass das einmal egal sein kann! Bei diesem Beitrag hatte ich kein bestimmtes Konzept im Kopf, sondern habe einfach niedergeschrieben, was mir einfiel nach dem Motto: „die Gedanken in deine Feder fließen lassen“.

Mich würde dazu definitiv eure Meinung interessieren und vielen herzlichen Dank fürs Lesen ❤ ,

Eure Julia von juliasfantasticbooks

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