Rezension: Maybe Someday


9783423740180Autor: Colleen Hoover

Veröffentlichung: 18.03.2014

Genre: Liebesroman

Altersempfehlung: 14-99  (zu recht! Das Buch ist alterslos, auch für Erwachsene wunderschön)

Preis: 12,95 Euro (Taschenbuch), 9,99 Euro (Ebook)

Verlag: dtv

Nominierungen: Goodreads Choice Awards Best Romance

Seitenzahl: 427


Inhalt: Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich….


Meinung: Mittlerweile bin ich der Ansicht, niemand kann mit Worten so gut umgehen wie Colleen Hoover…Besonders, was das Thema Liebe betrifft, ist sie einzigartig. Ihr Schreibstil ist angenehm leicht, sodass die Seiten zwischen deinen Fingern nur so fliegen, aber sie trifft dich mit ihren Worten trotzdem immer tief in deinem Herzen. Wenn man dieses Buch liest, schwankt man von todunglücklich über mega aufgeregt bis hin zu überglücklich. Sie packt so viele verschiedene Emotionen in dieses Buch, aber man kann sie alle nachvollziehen und leidet mit Sydney und Ridge mit. Besonders dadurch, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Sydney und aus der Sicht von Ridge geschrieben sind, versteht man die beiden besser. Im Laufe des Buches sind sie mir so ans Herz gewachsen, dass ich immer mitgelitten habe, wenn es ihnen schlecht ging.

Diese beiden sind einfach tolle Protagonisten 😍 Sydney ist ein starkes, offenes und extrem sympathisches Mädchen, das noch dazu eine große Begabung für das Schreiben von Songtexten besitzt, während Ridge ein witziger, ehrlicher und verdammt gut aussehender Musiker ist. Doch Sydney kämpft mit der Tatsache, dass ihr Freund sie mit ihrer Mitbewohnerin betrogen hat und Ridge hat eine Schreibblockade… Durch Zufälle finden sie zueinander und verstehen sich auf Anhieb perfekt: Sydney zieht in das freie Zimmer von Ridge, gemeinsam gehen sie gegen Sydneys Ex vor und überwinden Ridge’s Schreibblockade, indem sie gemeinsam an den Songs weiterschreiben. Doch langsam entwickeln beide nach für nach Gefühle für einander, die ehrlicher nicht hätten sein können. Das Problem ist Maggie, Ridge’s Freundin, die er aufrichtig liebt, aber Ridge empfindet ebenso für Sydney. Es kommen stürmische Zeiten auf sie zu und immer immer mehr Probleme, die sie wieder in den Griff kriegen müssen. Dabei ist auch Warren: der idiotische, aber ebenso witzige Mitbewohner, dem eben doch nicht alles am A**** vorbeigeht, wie er immer behauptet. In Wahrheit ist er nämlich genauso liebenswürdig und hilfsbereit wie fies 😉

Der Hintergrund der Geschichte gefällt mir sehr gut, da man ein ganz anderes Bild von Gehörlosen, wie Ridge, vermittelt bekommt. Es sind ganz normale Menschen, die gut ohne Geräusche klar kommen und das mit anderen Sinnen kompensieren. Ridge nimmt die Musik durch Bewegungen und Vibrationen der Gitarre auf, was er sich aber alles hart erarbeitet hat. Außerdem macht die Geschichte recht deutlich, dass man nicht alles mit dem Verstand lösen kann, sondern auch auf sein Herz hören muss. Außerdem hat mich das WG-Leben fasziniert…Davor war ich nie dafür, in einer WG zu leben, weil ich einfach ein Mensch bin der mal seine Ruhe braucht und sich gerne hauptsächlich auf sich konzentriert. Doch der WG-Alltag wurde so entspannt und lustig beschrieben und die Atmosphäre wurde so toll dargestellt, dass ich mittlerweile schon ein kleines bisschen begeistert davon bin 🙊 Neben der WG gibt es noch einen weiteren Punkt, der mich sehr für sich eingenommen hat: Die Musik. Ridge und Sydney teilen ihre Leidenschaft der Musik und schreiben Lieder zusammen, die ebenfalls eine große Rolle im Buch spielen und die Gefühle der beiden perfekt widerspiegeln. Die Songtexte sind auch im Buch zu lesen und rühren einen stark. Außerdem entwickeln man selber nach und nach ein so großes Verständnis für die Musik, sodass ich zumindest die Musik, ihre Entstehung und ihre Wirkung ganz anders wahrnehme als zuvor. Viel intensiver- eben so wie Ridge’s und Sydney’s Gefühle sich im Buch entwicklen 😉

Ein winziger Kritikpunkt wäre, dass ich mir mehr Impulsivität beim Streiten gewünscht hätte. Eben wie ich es schon bei Colleen Hoover’s „Nächstes Jahr am selben Tag“ erwähnt habe. Natürlich ist diese große Aufrichtigkeit und das Verständnis auch wunderschön und berührend, aber ein wenig mehr Feuer hätte nicht geschadet. Doch die Betonung liegt hierbei wirklich auf WINZIGER Kritikpunkt.


Fazit: Allein die Tatsache, dass ich dieses Buch von Colleen Hoover schon wieder innerhalb von nur zwei Tagen durchgelesen habe, sagt doch schon einiges. Okay, zugegebenermaßen hatte ich auch viel Zeit…(FERIEN *hust*) Aber ich liebe einfach Colleen Hoover’s Schreibstil, der einen so stark in den Bann zieht und einen so krass mitleiden lässt, wie ich es sonst so selten erlebt habe. Die so gar nicht klischee-behaftete Geschichte gefällt mir auch wahnsinnig gut und die Personen sind so toll und abwechslungsreich, das man sich schon fragt, woher denn diese ganzen Ideen kommen.  Für mich knappe verdiente 10 von 10 goldene Federn!


Schönste Zitate:

„Wenn zwei Menschen auf dieser Welt in der Lage sind, einen Weg zu finde, wie sie sich lieben können, dann sind das wir.“ (Ridge)

tumblr_ngc1lajurb1r2a4kfo1_1280
Ridge
tumblr_n3l186pKnt1qkuwipo1_500
Warren

 

 

 

 

 

 

„Ich möchte mich bei dir entschuldigen, Syd, weil ich ein schlechtes Gewissen habe, dass ich dich angelogen habe. Du hast nicht zugenommen, und dein Hintern sah toll aus in dieser Jeans, aber du wusstest heute Abend dieses Kleid tragend. Außerdem bist du nicht ätzed. Das war auch gelogen.“ (Warren)

 

 

„(….)ich (bin) nämlich kläglich an dem Versuch gescheitert, mich nicht in dich zu verlieben.“ (Ridge) —– „Ich bin als erste gescheitert.“ (Sydney)

40240b78-50a2-4100-a3bc-8e4ba9f7e125

„Hallo, Herz. Hörst du mich? Hiermit erkläre ich dir offiziell den Krieg.“ (Sydney)

 


Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen und konnte euch weiterhelfen. Für Fragen, Vorschläge, Ideen und positive oder negative Kritik könnt ihr gerne einen Kommentar hinterlassen ❤ , eure Julia von juliasfantasticbooks

Advertisements

6 Gedanken zu “Rezension: Maybe Someday

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s